Sanft schwingt sich
der Wind
mitten hinein
in goldenes Laub
Flunkert mit der
Sonne um die Wette
die ihre wärmenden Strahlen
in die Bäume verteilt
Die Natur ist heute
Goldmarie
empfängt ihren Lohn
Dankbar streift sie sich
ihr Kleid über
greift noch ins Farbkästchen
und malt stille Himmelsbilder
die verlocken zum
Staunen und Träumen
Verweilend färben sich Wolken
erröten zart um auch dann
wohlverdientes Sonnengold
überzustreifen
Herbstmelodien
leise gleiten sie mit den Vögeln im Wind
Flattern im blauen Flügelschlag
der Elstern über Baumkronen hinweg
Ein Streifen Gold
leuchtet in den Abend
weckt Sehnsucht und Hoffnung
Herbstmelodie
zieht über´s Land
Hörst Du sie auch
Montag, 28. September 2015
Samstag, 26. September 2015
Süßer, leuchtender Mond ...
Mondfest
in den Gärten der Welt
Sinne geweckt
Düfte von Kräutern und Blumen
schmeicheln sich zwischen
Herbstbunt gekleidete Bäume
Doch der Tag trug
ein Sommerlächeln
als Kostüm
Tanzender Drache
zu lieblichen Klängen
aus dem Reich der Mitte
fängt den Abend mit
funkelnden Augen ein
Laternenumzug
und Kinderaugen
leuchteten mit
selbst gebastelten Lampions
vor Begeisterung
um die Wette
Eine Nachtigall
singt ihr Abschiedslied
Über den Bäumen
scheint der Mond
Steigt zwischen die
hohen Birken
und erhellt den Park
Tropft Silberne Spuren
auf den Seerosenteich
Farbenspiel
an seinen Ufern
lädt zum Feuerwerk ein
Zur Musik
tanzen bunte Funken
in den Nachthimmel hinein
ehren den Mond
mit sprühenden Blumengebinden
und "ER" schaut erhaben zu
in den Gärten der Welt
Sinne geweckt
Düfte von Kräutern und Blumen
schmeicheln sich zwischen
Herbstbunt gekleidete Bäume
Doch der Tag trug
ein Sommerlächeln
als Kostüm
Tanzender Drache
zu lieblichen Klängen
aus dem Reich der Mitte
fängt den Abend mit
funkelnden Augen ein
Laternenumzug
und Kinderaugen
leuchteten mit
selbst gebastelten Lampions
vor Begeisterung
um die Wette
Eine Nachtigall
singt ihr Abschiedslied
Über den Bäumen

Steigt zwischen die
hohen Birken
und erhellt den Park
Tropft Silberne Spuren
auf den Seerosenteich
Farbenspiel
an seinen Ufern
lädt zum Feuerwerk ein
Zur Musik
tanzen bunte Funken
in den Nachthimmel hinein
ehren den Mond
mit sprühenden Blumengebinden
und "ER" schaut erhaben zu
Lied-Begegnungen
Wenn Du liebst
Gesungen von Adel Tawil
Ganz allein im schwarzen Licht wie hinter Glas
Treibst verschwommen durch den Raum wie im Blindflug
In deinem Kopf läuft ein Film, den du keinem zeigen willst
Viele Freunde, kein Vertrauen, das muss weh tun
Ich seh deine Farben, du leuchtest
Ein Stern der ganz alleine fliegt
Du willst es nicht hören, aber dein Herz ist außer Betrieb
Und das ist für dich, hey
Da ist Sehnsucht in deinem Blick
Ich fühl was du brauchst
Ist nicht was du kriegst
Kannst dich fallen lassen
Ich halt dich
Bist du dir und allen vergibst
Ich fühl wie das wär
Wenn du liebst
Wenn du liebst
Du schaust mich drei Sekunden an
Und dann wirst du wieder fremd
Rennst zurück in die Nacht, betäubst dich
Ich seh dich tanzen und weinen ein verlorener Satellit
Du willst es nicht hören, aber dein Herz ist außer Betrieb
Ich finde dich
Ich finde dich
Wenn du mich suchst
Ich finde dich (weil du was ganz besonderes bist)
Ich finde dich (damit du siehst wie schön du bist)
Wenn du mich suchst (weil du was ganz besonderes bist)
Freitag, 25. September 2015
Herbststille
Herbststille
Das Sonnenlicht
ist nicht mehr
Sommerschrill,
bäumt sich nur
manchmal auf
Es zeichnet weich
die kürzeren Tage
Sanft ruht der Wind
er sammelt Kräfte
für´s große bunte
Blättertanzspektakel
Die Wolken
haben es nicht eilig
sie türmen sich
zu weißen Bergen
auf Himmelblauem Hintergrund
Obststreuwiesen schwelgen
im Duft der letzten Früchte
und Wespen laben sich
am überreifen Obst
Hunger macht erfinderisch
die Krähen spielen
Asphaltbowling
Im satten Grün der
Rieselfelder
wächst Aufbegehren
Himmelwärts
und aus den Birken
tropft das Gold
Weich fallen jetzt die Schatten
sind Milde
kennen ihre Zeit
Über Stoppelfeldern
Flimmern Spatzenschwärme
sie fliegen in der Sonne
auf und ab
Der Tag trägt
Stille
Vergänglichkeit
und einen Hauch
Besinnlichkeit
Das Sonnenlicht
ist nicht mehr
Sommerschrill,
bäumt sich nur
manchmal auf
Es zeichnet weich
die kürzeren Tage
Sanft ruht der Wind
er sammelt Kräfte
für´s große bunte
Blättertanzspektakel
Die Wolken
haben es nicht eilig
sie türmen sich
zu weißen Bergen
auf Himmelblauem Hintergrund
Obststreuwiesen schwelgen
im Duft der letzten Früchte
und Wespen laben sich
am überreifen Obst
Hunger macht erfinderisch
die Krähen spielen
Asphaltbowling
Im satten Grün der
Rieselfelder
wächst Aufbegehren
Himmelwärts
und aus den Birken
tropft das Gold
Weich fallen jetzt die Schatten
sind Milde
kennen ihre Zeit
Über Stoppelfeldern
Flimmern Spatzenschwärme
sie fliegen in der Sonne
auf und ab
Der Tag trägt
Stille
Vergänglichkeit
und einen Hauch
Besinnlichkeit
Dienstag, 22. September 2015
Montag, 21. September 2015
Deine Handschrift
Es
wird Herbst,
der
Sommer geht
und
nimmt das Aufbegehren mit
Das
Lächeln
das
noch immer
die
Handschrift
Deiner
Gedanken trägt
sitzt
jetzt tiefer
Nicht
mehr nur auf den Lippen
Es
trägt nun auch noch
die
Wärme des Sommers
schlägt
warm und weich
und
hat den unruhigen Herzschlag
abgelöst
Frieden
kehrt ein
Worte,
verloren geglaubt
finden
sich wieder
formen
sich neu
Farben
schimmern
in Herbstbunten Tönen
Und
zwischen den
Wolken
tanzen
die Noten
einer
neuen Melodie
Ich
lausche weiter
den
uralten Geschichten
der
Sterne
und
den Wind bitte ich
mein
Lächeln als Dank
zu
Dir zu tragen
Sonntag, 20. September 2015
Quergedacht III
Ich hab´s versucht zu lassen
doch quer gedacht
kommt von allein
kann nichts dagegen machen.
Heut sah ich Pferde fliegen
und Hänschen war am siegen.
Die goldne Gans sprang über´s Meer
und Asterix Bauch war lärmend leer.
Nach Aschenputtels Hochzeitsfeier
trafen sich all ihre Freier
doch sie hatte es schon längst beschlossen
war in Rapunzels Bett gekrochen.
Sieben Zwerge – so allein
flogen mit den Raben heim.
Schneewittchen hatte sie verlassen
wollt mit dem Prinz das Gold verprassen.
Der König Frosch, er hatte Hunger
drum schnappt er sich die sieben Fliegen,
warum solls Schneiderlein sie kriegen?!
Rotkäppchen zog zu Goliath,
die beiden hatten richtig Spaß.
Der Jäger zupfte Feldsalat
und Rosenrot übte Spagat.
Im Zirkus war´n noch Plätze frei,
als das bekannt ward, gab´s Geschrei.
Sie alle wollten faxen machen
und mit den weißen Elefanten lachen.
Im Märchenland war´s grad so öd
die Hexe fand den Ali Baba spröd
drum zauberte sie Gold zu Stroh
so das der Müller auf ´ne Insel floh.
Quer gedacht im Märchenland
wo sich so manches Pärchen fand,
wo Hänsel, Gretel bei der Hexe lies
und mit Fee Nummer 13 schlief
Wo Bären klatschend Kopfstand machten
und Zwerge über Elfen lachten
Wo Könige sich still verhielten
und ihre Frauen nach anderen Männern schielten
da waren alle weggerannt
und mit dem Clown vom Zirkus durchgebrannt.
Nun ist´s im Märchenland ganz leer
und ich denk für heute nicht mehr quer
sag auf suomi „Hyvää huomenta „
und koch für alle ne Polenta.
kommt von allein
kann nichts dagegen machen.
Heut sah ich Pferde fliegen
und Hänschen war am siegen.
Die goldne Gans sprang über´s Meer
und Asterix Bauch war lärmend leer.
Nach Aschenputtels Hochzeitsfeier
trafen sich all ihre Freier
doch sie hatte es schon längst beschlossen
war in Rapunzels Bett gekrochen.
Sieben Zwerge – so allein
flogen mit den Raben heim.
Schneewittchen hatte sie verlassen
wollt mit dem Prinz das Gold verprassen.
Der König Frosch, er hatte Hunger
drum schnappt er sich die sieben Fliegen,
warum solls Schneiderlein sie kriegen?!
Rotkäppchen zog zu Goliath,
die beiden hatten richtig Spaß.
Der Jäger zupfte Feldsalat
und Rosenrot übte Spagat.
Im Zirkus war´n noch Plätze frei,
als das bekannt ward, gab´s Geschrei.
Sie alle wollten faxen machen
und mit den weißen Elefanten lachen.
Im Märchenland war´s grad so öd
die Hexe fand den Ali Baba spröd
drum zauberte sie Gold zu Stroh
so das der Müller auf ´ne Insel floh.
Quer gedacht im Märchenland
wo sich so manches Pärchen fand,
wo Hänsel, Gretel bei der Hexe lies
und mit Fee Nummer 13 schlief
Wo Bären klatschend Kopfstand machten
und Zwerge über Elfen lachten
Wo Könige sich still verhielten
und ihre Frauen nach anderen Männern schielten
da waren alle weggerannt
und mit dem Clown vom Zirkus durchgebrannt.
Nun ist´s im Märchenland ganz leer
und ich denk für heute nicht mehr quer
sag auf suomi „Hyvää huomenta „
und koch für alle ne Polenta.
Ich hab´s :)
Am Kopf
liegt es nicht
das quer gedacht
"Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens."
..sprach einst vor vielen Jahren
Carl Ludwig Börne (1786 – 1837), dt. Journalist, Literatur-u.Theaterkritiker
Samstag, 19. September 2015
Herbstzeitlos
Wenn mein Herbst kommt
färbe ich mein Grau
nicht in Silber
nicht Altweiberblau
Wenn mein Herbst kommt
trag´ ich's mit Gelassenheit
färbe ich mein Grau
nicht in Silber
nicht Altweiberblau
Wenn mein Herbst kommt
trag´ ich's mit Gelassenheit
Wenn mein Herbst kommt
und ein Blättermeer
schwebt zu Boden
zähle ich nicht mehr
Wenn mein Herbst kommt
lach' ich über Jahresringe
und ein Blättermeer
schwebt zu Boden
zähle ich nicht mehr
Wenn mein Herbst kommt
lach' ich über Jahresringe
Wenn mein Herbst kommt
und es neblig wird
meine Sonne
ihre Kraft verliert
Wenn mein Herbst kommt
soll er blühen
herbstzeitlos
und es neblig wird
meine Sonne
ihre Kraft verliert
Wenn mein Herbst kommt
soll er blühen
herbstzeitlos
Wenn dein Herbst kommt
und ich bin noch da
unser Winter
schon erstaunlich nah
Wenn der Herbst kommt
wirst du nicht allein verblühn
und ich bin noch da
unser Winter
schon erstaunlich nah
Wenn der Herbst kommt
wirst du nicht allein verblühn
Wenn dein Herbst kommt
und es neblig wird
deine Sonne
ihre Kraft verliert
Wenn dein Herbst kommt
soll er blühen
herbstzeitlos
und es neblig wird
deine Sonne
ihre Kraft verliert
Wenn dein Herbst kommt
soll er blühen
herbstzeitlos
Und wenn mein Herbst kommt
färbe ich mein Grau
nicht in Silber
nicht Altweiberblau
Wenn mein Herbst kommt
soll er blühen - herbstzeitlos
Wenn der Herbst kommt
laß uns blühen
herbstzeitlos
färbe ich mein Grau
nicht in Silber
nicht Altweiberblau
Wenn mein Herbst kommt
soll er blühen - herbstzeitlos
Wenn der Herbst kommt
laß uns blühen
herbstzeitlos
Freitag, 18. September 2015
Sternenputzer
Hast die Sterne geputzt
die Milchstraße gefegt
kleine Botschaften ausgelegt
Hast den Wind in den Erlen geweckt
ein paar alte Gespenster erschreckt
ein Lächeln entfacht
und Mut gemacht .....
Donnerstag, 17. September 2015
Am Schäfersee
Fütterungszeit
Auch in Reinickendorf ist der Himmel Blau
Der kleine Schachtisch
Idealer Ort zum Schreiben
Blick auf den Schäfersee
Oo :)
Ein Sommer voller Vollmond
Spiegelungen
Na - mal den Bauch kitzeln?
Erinnerungen auffrischen
und erkennen
das sie daheim noch viel höher fliegen :)
Mittwoch, 16. September 2015
Quergedacht II
Quer-gedacht II
Im Märcheneck
durch´s linke Eck
heute hat das keinen Zweck
Gestern will ich bei Dir sein
tauch vor Freude in den Rhein.
Und treffe die Sirenen
lass Märchen mir erzählen.
Frau Holle schüttelt´s Bäumelein
fällt in Wolken – ganz allein.
Träume fängt der Drosselbart,
hat sie alle schwarz gemalt.
Rapunzel steht im Sonnenschein,
lässt sich auf ne Glatze ein.
Schenkt dem Frosch die blonden Locken
Rumpelstilzchen tanzt vor Wut auf Socken.
Goldmarie spinnt Silberfäden
Stumme können plötzlich reden
Rosenrot heiratet den Zwerg
und der Bär zieht auf den Berg.
Schneeweißchen färbt den Schnee bunt ein,
Aschenputtel heiratet zum Schein
Fuchs zieht über Nacht zum Hasen
und der Wolf tanzt über´n Rasen
Hans im Glück
der spielt verrückt
Großmutter ist ganz verzückt.
Rotkäppchen fängt sich den Jäger
Sieben Zwerge werden Schürzenjäger.
Aschenputtel bäckt für alle Plinsen
und die Tauben streuen Linsen.
Märchenhochzeit wird es geben
die Zicklein in den Wolken schweben.
Pechmarie sucht nach der Spindel
und mir schwant – ein Riesen Schwindel.
Sattel mir mein Einhorn schnell
streich den Raben über´s Fell
und sag Tschüss auf
Quechi Kekchi
vielleicht ja mal bis Morgen.
Dienstag, 15. September 2015
Quergedacht I
Quer-gedacht
Quer-gedacht
im linken Eck
rollst Du in
Pyramiden
stolperst über´n
Hinkelstein
und schwimmst
im Sternen-regen
Längst gestreift
im Honigtopf
fällst Du
in Blütenmeere
Rot-getupft im
Tannenwald
tanzt Du mit
sieben Zwergen
sieben Zwergen
Kullerbunt und
Himmelgrün
streifst Du
Makroporen
Hüpfst auf Stelzen
durch die Nacht
und segelst
mit den Ohren
Hochgerechnet
bist Du breit
vor geschlafen
hast Du Morgen
Rechts gestrickt
und kreuzgestickt
malst Du
Mona Lisa
Raus-posaunt
die Ouvertüre
träumst Du
Dich zurück
zu mir und
dann flöten wir
zusammen quer
vor – zurück und
geradeaus
tanzen wir im
Schneckenhaus
kitzeln Ameisen
am Strauch
und pflücken
Nusspralinen.
Quer-gedacht
hat Spaß gemacht
nun geb ich
mir die Sporen
und fliege
rücklings
mit den Pferden
ich wünsch
auf hawaiianisch
Gute Nacht
und freue mich
auf Morgen.
auf hawaiianisch
Gute Nacht
und freue mich
auf Morgen.
Sonntag, 13. September 2015
Heißgekühltes Begehren
Quergetanzt
auf matten Eitelkeiten
fällt die Sehnsucht
aus dem Rahmen
Schwimmt im
fahlen Mondlicht
zu Mandolinenklängen
deren schräger Ton
die erwachende Sonne
verschreckt
Jongliert
mit blutarmen Worten
rauschen Fantasien
in glühende Lava
Steigen
die Himmelsleiter hinauf
getrieben vom Klang
gläserner Harfen
und verbrennen
das Glitzern der Sterne
Balanciert
auf Wolke 7
werden Träume geteert
Fallen
dem Schwan
ins schneeweiße Gefieder
und erwachen
beim Fanfarenklang
tiefgefroren
unter Steinernen Bäumen
auf matten Eitelkeiten
fällt die Sehnsucht
aus dem Rahmen
Schwimmt im
fahlen Mondlicht
zu Mandolinenklängen
deren schräger Ton
die erwachende Sonne
verschreckt
Jongliert
mit blutarmen Worten
rauschen Fantasien
in glühende Lava
Steigen
die Himmelsleiter hinauf
getrieben vom Klang
gläserner Harfen
und verbrennen
das Glitzern der Sterne
Balanciert
auf Wolke 7
werden Träume geteert
Fallen
dem Schwan
ins schneeweiße Gefieder
und erwachen
beim Fanfarenklang
tiefgefroren
unter Steinernen Bäumen
Samstag, 12. September 2015
Nebel
Eben noch im Nebel,
fragt die Sonne
nicht nach dem
Warum
SIE weiß,
nur wenn sie
"aufsteht"
Ihrem Tageslauf folgt
"läuft"
DAS LEBEN
Einer dieser Steine - Sido und Mark Forster
Verwittert und vom Leben gezeichnet
Verbittert und umgeben von Reizen
Wie hinter Gittern, ewig das gleiche
Jeder meiner Schritte hat Probleme bereitet
Nachts versunken auf 'ne eklige Weise
Fast ertrunken in nem See voller Scheiße
Keiner hat mich mitgenommen, mir fehlte die Reife
Doch manche Steine muss man lediglich schleifen
Du bist vorbeigekommen, hattest deinen Kompass mit
Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders is'
Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt
Hast ihm 'nen großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt
Verbittert und umgeben von Reizen
Wie hinter Gittern, ewig das gleiche
Jeder meiner Schritte hat Probleme bereitet
Nachts versunken auf 'ne eklige Weise
Fast ertrunken in nem See voller Scheiße
Keiner hat mich mitgenommen, mir fehlte die Reife
Doch manche Steine muss man lediglich schleifen
Du bist vorbeigekommen, hattest deinen Kompass mit
Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders is'
Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt
Hast ihm 'nen großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt
Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab?
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine
Du baust mich auf, legst dich zu mir
Ich kann über alles reden mit dir
Oder ohne Worte einfach gestikulieren
Damals hätt ich so was bestimmt eh nicht kapiert
Du hast mich auf neue Wege geführt
Ich hab zum ersten mal das Leben gespürt
Ich weiß auch, dass so ein Glück nicht jedem passiert
Ich werd nicht mehr gehen, ich bin nur wegen dir hier
Du bist vorbei gekommen, hattest deinen Kompass mit
Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders is'
Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt
Hast ihm ein' großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt
Ich kann über alles reden mit dir
Oder ohne Worte einfach gestikulieren
Damals hätt ich so was bestimmt eh nicht kapiert
Du hast mich auf neue Wege geführt
Ich hab zum ersten mal das Leben gespürt
Ich weiß auch, dass so ein Glück nicht jedem passiert
Ich werd nicht mehr gehen, ich bin nur wegen dir hier
Du bist vorbei gekommen, hattest deinen Kompass mit
Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders is'
Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt
Hast ihm ein' großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt
Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab?
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst war, ich nur einer dieser Steine
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst war, ich nur einer dieser Steine
Ich war nur noch verstaubt, verbraucht und ohne Plan
Bevor du kamst, mich mit dir nahmst
Keiner braucht mich mehr zu retten
Das hast du schon getan, indem du kamst
Mich mit dir nahmst
Bevor du kamst, mich mit dir nahmst
Keiner braucht mich mehr zu retten
Das hast du schon getan, indem du kamst
Mich mit dir nahmst
Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab?
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine
Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da
Ich war kalt, ohne Heimat und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ich war so staubbedeckt bevor du mich gefunden hast
Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht
Ich war kalt, war versteinert und alleine
Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine
Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine
Kennst du noch den Ort wo ich auf dich gewartet hab?
Freitag, 11. September 2015
Sehnsuchtswellen
Im Tintenblau,
zwischen
sich spiegelnden
Wölkchenflecken
zieht einsam,
abseits von Pärchen,
ein Schwan
seine Spuren
in den
sonnendurchfluteten
See.
Ein wenig Wehmut
und Sehnsucht zieht mit.
Donnerstag, 10. September 2015
Karat
Schwanenkönig - Karat
Es neigte ein Schwanenkönig
seinen Hals auf das Wasser hinab.
Sein Gefieder war weiß wie am ersten Tag,
rein wie Sirenenton.
Und im Glitzern der Morgensonne
sieht er in den Spiegel der Wellen hinein,
und mit brechenden Augen weiß er:
Das wird sein Abschied sein.
Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere.
Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere.
Und sie raunen sich leise zu, raunen sich leise zu:
Es ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt.
Und es began der Schwanenkönig
zu singen sein erstes Lied,
unter der Trauerweide,
wo er sein Leben geliebt.
Und er singt in den schönsten Tönen,
die man je auf Erden gehört,
von der Schönheit dieser Erde,
die ihn unsterblich betört.
Und es singt der Schwanenkönig
seinen ganzen letzten Tag,
bis sich die Abendsonne
still ins Dunkelrot flieht.
Lautlos die Trauerweide
senkt ihre Blätter wie Lanzen hinab.
Leiser und leiser die Töne,
bis das letzte Licht im Gesang verglüht.
Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere.
Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere.
Und sie neigen sich tief hinab, raunen sich leise zu:
Es ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt.
Es neigte ein Schwanenkönig
seinen Hals auf das Wasser hinab.
Sein Gefieder war weiß wie am ersten Tag,
rein wie Sirenenton.
Und im Glitzern der Morgensonne
sieht er in den Spiegel der Wellen hinein,
und mit brechenden Augen weiß er:
Das wird sein Abschied sein.
Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere.
Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere.
Und sie raunen sich leise zu, raunen sich leise zu:
Es ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt.
Und es began der Schwanenkönig
zu singen sein erstes Lied,
unter der Trauerweide,
wo er sein Leben geliebt.
Und er singt in den schönsten Tönen,
die man je auf Erden gehört,
von der Schönheit dieser Erde,
die ihn unsterblich betört.
Und es singt der Schwanenkönig
seinen ganzen letzten Tag,
bis sich die Abendsonne
still ins Dunkelrot flieht.
Lautlos die Trauerweide
senkt ihre Blätter wie Lanzen hinab.
Leiser und leiser die Töne,
bis das letzte Licht im Gesang verglüht.
Wenn ein Schwan singt, lauschen die Tiere.
Wenn ein Schwan singt, schweigen die Tiere.
Und sie neigen sich tief hinab, raunen sich leise zu:
Es ist ein Schwanenkönig, der in Liebe stirbt.
Mittwoch, 9. September 2015
Endlosflure
Labyrinthe
Sieben Etagen
Voller Endlosflure
Tausend Türen
Und doch kein Ausweg
Endlosflure
Ohne Luft
Zum Atmen
Beklemmend
Erdrückend
Ausweglos scheinend
Endlosflure
Voller Menschen
Bitterer Gesichter
Kälte trotz Überheizung
Endlosflure
Leer
Hallend
Laute Stimmen
Hinter den Türen
Endlosflure
Treppenhäuser
Aufzüge
Ängste auslösend
Dienstag, 8. September 2015
Achtsamkeit
Umwandeln und Heilen
Wenn die Achtsamkeit
etwas Schönes berührt,
offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie
etwas Schmerzvolles berührt,
wandelt sie es um
und heilt es.
Thich Nhat Hanh (*1926)
Sammlung: ein anderes Wort für Achtsamkeit
Ein anderes Wort für Achtsamkeit ist Sammlung. Wer gesammelt ist, der bringt in sich das Verschiedene und Zerstreute zusammen. Er ist mit sich selbst vereinigt. Er ist eins mit sich, eins mit dem, was er tut. Er lässt sich nicht von den verschiedensten Dingen und Tätigkeiten ablenken. Er bringt alles zusammen. Das Wort Sammlung klingt in allen Worten an, die mit dem Suffix “sam” enden. Der Acht”same” bringt die Achtung, die Überlegung mit seinem Tun, mit dem Gegenstand, den er berührt, mit dem Augenblick zusammen. Der Behut-“same” verbindet die Hut, den Schutz, mit dem, was er tut. Er breitet über alles, was er tut, seine Fürsorge, seine Obhut, seine Bewachung. Er ist wach bei dem, was er tut. Und das Wort “Sammlung” ist eingegangen in das Wort “sanft”. Sanft ist der, der friedlich zusammen ist mit den Menschen und mit den Dingen, mit denen er umgeht. So führt die Sammlung heraus aus der Zerstreuung, aus der Ablenkung, aus der Unruhe, und hinein in ein gesammeltes, achtsames, sanftes Tun. Wer zusammen ist mit dem, was er berührt, der geht sanft damit um.
Anselm Grün (*1945)
Danke an einen WACHsamen
Geduldigen
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